Prepaid Karten Vergleich
Prepaid Karten/SIM-Karten
* Stand vom 19.08.2009 – Alle Angaben ohne Gewähr.
Eine so genannte „SIM – Karte“ ist unverzichtbar für jeden Nutzer eines Mobiltelefons. Die fast winzigen Plastikkärtchen (2,5 cm x 1,5 cm) müssen in das Handy eingesetzt werden und übernehmen dort einige wichtige Funktionen wie beispielsweise die Datenverschlüsselung, die Nutzeridentifikation oder auch das Speichern von kleinen Programmen oder Daten. Bis dahin sind alle SIM – Karten gleich. Auch Informationen über das jeweilige Netz, die Gesprächsgebühren und das Restguthaben finden sich auf der SIM – Karte, allerdings gibt es zwischen den „herkömmlichen“ SIM – Karten und den so genannten „Prepaid – Karten“ wesentliche Unterschiede.
Das gravierendste Merkmal eine Prepaid – Karte ist das auf der Karte hinterlegte Guthaben für die Nutzung von Telefon, SMS und MMS. Das noch verfügbare Guthaben auf den Prepaid – Karten ist jederzeit abrufbar, was eine ständige und vollständige Kostenkontrolle erlaubt. Ein weiterer Vorteil dieser Karten ist, dass die sehr günstigen Tarife der Anbieter wie beispielsweise „congstar“, klarmobil“, „simyo“ oder „fonic“ sehr einheitlich und somit übersichtlich sind. Derzeit hat sich der Preis pro Gesprächsminute, pro SMS oder für eine MMS auf etwa 0,09 € eingependelt. Da es dabei auch keine Rolle spielt, ob man in das eigene Netz, ein Fremdnetz oder ins Festnetz anruft, sind die anfallenden Gebühren sehr überschaubar und das langwierige Studieren der einzelnen Tarife untereinander entfällt komplett.
Was allerdings die Taktung betrifft, haben oftmals die „klassischen“ SIM – Karten der einzelnen Anbieter („T-Mobile“, „E-Plus“, „Vodafone“ etc.) die Nase vorn, denn bei den meisten Tarifen wird hier sekundengenau abgerechnet, wohingegen die Prepaidnutzer fast immer die volle Minute zahlen, selbst wenn ein Gespräch nur 10 Sekunden dauert. Ein weiterer Vorteil bei SIM – Karten ist, das es zum dazugehörigen Vertrag fast immer auch gleich ein entsprechendes Handy dazugibt. Je nach gewählten Tarif und Dauer des abgeschlossenen Vertrages bekommt der Kunde hier im günstigsten Fall sogar hochwertige Multitalente für mehrere Hundert Euro in die Hand bzw. ans Ohr.
Ob nun die Kaufentscheidung letztlich zu Gunsten eines Vertragshandys mit SIM – Karte oder für eine Prepaid – Karte ausfällt, ist immer von der Art und Häufigkeit der gegenwärtigen und zukünftigen Nutzung abhängig. Wer sein Mobiltelefon täglich und das über längere Zeit nutzt, der ist wahrscheinlich mit einem Vertrag (spezieller Tarif oder Flatrate) gut beraten. Die angefallenen Gebühren sind dann auf der monatlichen Rechnung ersichtlich und werden problemlos abgebucht. Auch das kostenlose neue Mobiltelefon, auf das Vertragskunden nach den abgelaufenen 2 Jahren Anspruch haben, kann eine Kaufentscheidung sein. Bedenken sollte man allerdings auch, dass derartige Verträge in der Regel über 24 Monate laufen.
Wer dagegen kaum telefoniert oder sein Handy als Zweitgerät (z.B. im Auto oder im Garten) nutzen möchte, fährt mit einer Prepaid – Karte besser. Das gilt auch für die Prepaid Kreditkarte und wenn das Handy größtenteils nur Anrufe entgegen nehmen soll (z.B. bei Kindern auf dem Spielplatz oder bei Freunden). Außerdem können gerade Kinder auf diese Weise den Umgang mit Geld viel besser erlernen, erinnert sei nur an den monatlichen Zwist, wenn das Fräulein Tochter mal wieder Papis halben Lohn vertelefoniert und versimst hat…… Außerdem können Prepaid – Kunden ihren Anbieter jederzeit wechseln, in dem sich einfach eine andere Prepaid – Karte ins Gerät einlegen, eine 2-jährige Bindung entfällt also.